Wir gratulieren Bernard Fowler heute ganz, ganz herzlich zu seinem 61. Geburtstag!

Liebe Stonerinnen und Stoner, liebe Freundinnen und Freunde unserer Homepage,

am heutigen Tage ist der Background-Sänger der ROLLING STONES, kein anderer als der liebe Bernard Fowler (https://www.stones-club-aachen.com/?s=bernard+fowler und http://bernardfowler.com/)

                       61 Jahre

alt geworden.

                                  
                                          

(Die beiden Eigen-Fotos von der Homepage des Bernard Fowler zeigen ihn einmal mit Keith Richards und mit den ROLLING STONES.)

Zu diesem runden Geburtstag gratulieren wir als STONES-CLUB recht herzlich und widmem Bernard zu diesem Anlass einen etwas größeren Beitrag.

Diesbezüglich haben wir einen hochinteressanten Artikel aus 2007  dem MAGAZIN WELT entdeckt, den wir nachstehendend WIEDER, da aus unserer Sicht passend, zu Ehren von Bernard und zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme in diesem Beitrag veröffentlichen.

Viel mehr als eine Stones-Hilfskraft

 
 
Michael Pilz Redakteur Feuilleton
Bernard Fowler
Foto-Quelle: dpa
Der US-amerikanische Sänger und Produzent Bernard Fowler
 

Der New Yorker Bernard Fowler wird von den Managern der großen Bands immer angerufen, wenn sie eine große Stimme brauchen. Er wurde unter anderem von Duran Duran, Yoko Ono und Herbie Hancock eingeladen. Dabei beeindruckt er vor allem allein.

Es gibt noch Musiker von Rang, die keinen Wikipedia-Eintrag haben. Nicht mal einen Myspace-Auftritt. Bernard Fowler kann man googeln. Allerdings erscheint dann eine kümmerliche Homepage, die zwar Fotos mit den Rolling Stones und ihm zeigt, Plattenhüllen, die sein Mitwirken meist winzig würdigen, aber nur eine allzu spärliche Biografie. Demnach wuchs Fowler in einem New Yorker Armenviertelauf, wurde Bassist für Salsa und danach zum Reggae-Sänger.

Schließlich ging er einem lukrativen aber undankbaren Tagwerk nach: Wenn Popstars eine große, glaubwürdige Stimme brauchten, luden sie ihn ein. Duran Duran und Yoko Ono, Herbie Hancock und Herb Alpert, Living Colour und die Stones… Sein Lebenslauf besteht vor allem aus berühmten Namen. Man erfährt nicht einmal sein exaktes Alter. Seit das Internet den Pop kartografiert und jeden Kleinkünstler als weltbewegende Entdeckung feiert, muss man die Geheimnisse dann doch wieder woanders suchen. Auf kopierten Zetteln an Laternenpfählen beispielsweise.

Fowlers beeindruckender Auftritt in Potsdam

Bernard Fowler tritt also im Lindenpark, in einem Club am Waldrand Potsdams, auf die Bühne. Schätzungsweise 50-jährig. Wie sein Publikum im Schnitt. Denn Fowler wurde hier als Stones-Hilfskraft beworben, zunächst rumpelt eine Stones-Kapelle namens Steinschlag, und das Ganze ist ein einziger Irrtum. Offizielle Rockstars wären plötzlich stark erkältet und verschwänden eilig. Fowler grinst, hebt an zu singen, die Begleitband donnert einen derart rockvergessenen Jungle-Dub, dass sogar Männer mit geschnürten Lederhosen nach dem ersten Schrecken überwältigt sind. „Wir sind zwar wenige“, ruft Fowler seinem überschaubaren Besuch zu: „Aber wir sind stark!“ Das folgende Konzert stellt jedes Stadion-Gastspiel seiner Arbeitgeber in den Schatten.

Das liegt auch an seiner Band. Auch sie besteht aus eher geheimen Stars wie Bernard Fowler. Heute heißt sie Bad Dog, aber eigentlich ist sie bei wenig zimperlichen Liebhabern von Reggae-Rock-Experimenten weltbekannt unter dem Namen Tackhead. Ihr Bassist Doug Wimbish hat bereits Madonna unterstützt. Der Trommler Keith Le Blanc war mit dem Gitarristen Skip McDonald bei James Brown. Das alles kann bei Wikipedia sogar nachgelesen werden. Auch dass Tackhead ursprünglich als Hausband von Sugarhill Records musizierte und damit den HipHop mit erfand. Kurzum: Selbst wer nicht all die merkwürdigen, wunderschönen Platten kennt diese Virtuosen einzeln und gemeinsam aufgenommen haben, hat ihnen unwissentlich schon zugehört.

Das Instrument, das allen anderen überlegen ist

Deshalb trägt Bernard Fowlers erstes Soloalbum nun den Titel „Friends With Privileges“ (Du-de/Echo Beach). Ron Wood spielt diesmal für ihn, auch Kid Rock krakeelt im Hintergrund. Die Songs durchmessen Fowlers Spektrum, was im Lindenpark noch interessanter wirkt als auf der Platte. Eine Band wie Tackhead kann nicht anders, als die Stücke emsig zu zerlegen. Von „White Horses“ von den Stones (das muss sein) bleiben Textfragmente übrig in einer Art konzertantem Remix. Bernard Fowler röhrt nicht nur wie es inzwischen jeder Leistungssänger tut. Ihm dient die Stimme noch als allen Instrumenten überlegenes Instrument. Allein ihr Klang erzählt davon, was Rockmusik bedeuten könnte. Darum wird sie regelmäßig von den Sekretärinnen der Manager der Rockstars angerufen.

Es gibt eine Online-Datenbank, die Bernard Fowler kürzlich sogar im missratenen Musikfilm „Dreamgirls“ singen sah. Wir lassen das als Internet-Enthüllung einfach mal so stehen.

Termin: 16. März in Tübingen

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Durch den Klick auf den nachstehenden Link könnt Ihr den Beitrag direkt online auf der Homepage von lesen.

> https://www.welt.de/kultur/article758567/Viel-mehr-als-eine-Stones-Hilfskraft.html !

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Zusätzlich haben wir heute einen früheren Beitrag aus dem MAGAZIN TREIBHAUS (Austria) über ein Konzert  das Bernard in Austria gab, zu seinen Ehren und zu Eurer gefälligen Kenntnisnahme in diesen Geburtstagsartikel gepostet.

BERNARD FOWLER

a bigger bang: bernard fowler’s BAD DOG

Es ist sehr wahrscheinlich, dass jeder diese Stimme schon einmal gehört hat. Denn die Liste der Musiker, mit denen Bernard Fowler im Laufe seiner Karriere schon zusammenarbeitete, ist sehr lang: Rolling Stones, Ryuichi Sakamoto, Gil Scott-Heron, Sly & Robbie, Material, Bootsy Collins, Duran Duran, Herb Alpert, Yoko Ono und, und, und. Bekannt wurde der gebürtige New Yorker als Sänger der Band Tackhead, die vergangenen zehn Jahre war er auf Tour und im Studio mit den Rolling Stones. Doch Bernard Fowler ist nicht nur ein begnadeter Sänger. Auch als Songschreiber, Posaunist, Perkussionist, Keyboarder und Produzent hat er sich einen Namen gemacht. Jetzt 2007 stellt er sein erstes Soloalbum „Friends With Privileges“ vor, das er live mit seiner Band Bad Dog einspielte. Eine kräftige Mischung aus Rock, Funk, R&B und Soul mit Songs von u. a. Neil Young und den Rolling Stones. Als Gastmusiker waren Ron Wood, Stevie Salas, Steve Lukather (Toto), Ivan Neville, Lisa Fischer und Kid Rock beteiligt.

BERNARD FOWLER war als mächtige Soulstimme gemeinsam mit dem „weißen“ Bassgott Bill Laswell und seiner Band Material für die Fusion von Rock, Free Jazz, Punk und Funk im New York der Achtziger Jahre verantwortlich. Dort übten sich der „weiße“ (spätere Lou Reed-Drummer) Fred Maher und der „weiße“ Elektroniker Michael Beinhorn an dieser wilden Mixtur, spielten etwa mit dem „schwarzen“ Free Jazz Gitarristen Sonny Sharrock und dem Vietnamesischen Künstler Thi Linh Le und verhalfen der 16-jährigen Whitney Houston zu ihrem ersten Auftritt auf Platte. Aus heutiger Sicht war Material besonders produktiv, beziehen sich doch Bands wie The Rapture, LCD Soundsystem oder Interpol auf diese kurze, musikalisch offene Phase und kreieren daraus den Sound von 2006.

Dazu hat Bernard Fowler bei der Produktion von Mick Jaggers Soloalbum „she’s the boss“ den Sänger der ROLLING STONES kennen gelernt und tourt seit nunmehr 10 Jahren mit der größten und ältesten Rockband der Welt konstant durch die Stadien der Welt.

Mit 16 schrieb er Stücke und sang für „Total Eclipse“, die später von Brunswick Records unter Vertrag genommen wurden. Als Frontmann von Tackhead wurde Fowler dann endgültig zu einem der meistgefragten Gesangstalente der Welt.

So ist Bernard Fowler inzwischen auf unzähligen Tourneen und Alben zu hören, auf denen er mit einigen der weltbekanntesten Künstler des 20. Jahrhunderts sang: Ryuchi Sakamoto, Gill Scott-Heron, Sly & Robbie, Material, Bootsy Collins, Duran Duran, Herb Alpert, Paul Carrack, Yoko Ono und vielen anderen.

Die letzten 10 Jahre war er auf Tour und im Studio mit den Rolling Stones. Dazu gehören auch die drei Alben von Charlie Watts, auf denen er als Frontsänger zu hören ist und die Soloplatten von Mick Jagger, Keith Richards und Ron Wood, die er ebenfalls mit seiner Stimme veredelte.

Doch Bernard Fowler ist nicht nur ein begnadeter Sänger. Auch als Songschreiber, Posaunist, Percussionist, Keyboarder und Produzent hat er sich einen Namen gemacht. Seine diversen Talente zeigte er mit und für Ron Wood, Stevie Salas, The Rolling Stones, Living Colour, Herbie Hancock, wie auch für seine eigenen Projekte Peach Boys, Tackhead und Nicklebag.

Jetzt stellt er mit BAD DOG sein neue Band in Europa vor, die mit ihrer All-Star-Besetzung mit Doug Wimbish (Living Colour, Madonna, Mick Jagger und und und …), Martin Koller (Vienna Art Orchestra, Wolfgang Haffner, Rebekka Bakken u.v.a.) und Jojo Mayer (Screaming Headless Torsos, Rebekka Bakken, Nerve u.v.a.) wieder Großes erwarten lässt: Rock, Funk, HipHop und Soul in explosiver Mischung. Ein Highlight!

Das Sensationelle an diesem Konzert ist die Tatsache, dass durch die Absage der geplanten Begleitmusiker der Bad Dog-Tour 2007 des Rolling Stones-Backup-Sängers Bernard Fowler, Martin Koller und Jo Jo Mayer nun kurzfristig Skip Mc Donald (voc, guitar) und Keith Le Blanc (dr, eletr.) ins Boot geholt wurden.

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Durch das Anklicken des nachstehenden Links könnt Ihr den kompletten Beitrag direkt auf der Homepage von TREIBHAUS lesen.

> https://treibhaus.at/kuenstler/496/bernard-fowler?c=B !

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1985 wurde Bernard Fowler bei THE ROLLING STONES eingestellt. Die ersten Background-Vocals gab er auf Mick Jaggers (https://www.stones-club-aachen.com/?s=mick+jagger) Soloalbum SHE´S THE BOSS (https://www.stones-club-aachen.com/?s=she%C2%B4s+the+boss).

Seit 1989 ist er ein hervorragender Backgroundsänger für THE ROLLING STONES und wird auf Studioaufnahmen und Live-Tourneen als solcher auch ganz offiziell von den Stones so vorgestellt.

Somit begann vor 21 Jahren eine dauerhafte, geschäftliche und persönliche Beziehung nicht nur zu Mick, sondern zu allen Mitgliedern der ROLLING STONES, mit denen er auch auf Soloalben auftrat, die bis zum heutigen Tage anhält und wo kein Ende in Sicht ist.

Bernard Fowler & Charlie Watts forever friends!

Happy BDay From Mick, #BDay #happy #Mick

LIEBER BERNARD FOWLER!

Wir wünschen Dir für Dein NEUES LEBENSJAHR und für viele LEBENSJAHRZEHNTE darüber hinaus GESUNDHEIT, GLÜCK, ZUFRIEDENHEIT, SPIELFREUDE und noch sehr viele Auftritte mit THE ROLLING STONES on Stage.

Das Stones-Club-Präsidium:

Manni Engelhardt -Stones-Club-Manager & Präsidiumsmitglied-

Werner Gorressen -Präsidiumsmitglied-

Dirk Momber -Präsidiumsmitglied-

Brigitte Engelhardt -Präsidiumsmitglied-

Robin Heeren -Präsidiumsmitglied/Kinder- & Jugendsprecher-

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3 Antworten zu Wir gratulieren Bernard Fowler heute ganz, ganz herzlich zu seinem 61. Geburtstag!

  1. Werner Gorressen sagt:

    Hallo Manni,
    danke für diese hochwertigen Beiträge, die du hier in den letzten Tagen verfaßt hast. Da bleibt kein Auge trocken. Was mich wiederum dazu bewegt hat, mal weiter auf Spurensuche nach Bernhard Fowlers Musikerdasein zu gehen. Mit den Bands „Bura“ und „Inside Out“ zusammen hat er seine großartige musikalische Bandbreite unter Beweis gestellt. Absoluter Hörgenuß, hier wird eine Brücke zu verschiedenen Musikrichtungen gebaut. Bernhard Fowler ist damit in meiner Favoritenliste ganz weit oben gelandet.
    Gruß
    Werner

  2. Annegret Meier sagt:

    Hallo Werner,
    du hast ein Thema angesprochen, das bei Fowler-Fans zeitweise für große positive Diskussionen gesorgt hat. Denn „The Bura“ war das zweite Soloprojekt des Sängers, Songwriters, Produzenten und Schlagzeugers Bernard Fowler.
    > https://www.youtube.com/watch?v=lilEHGcgqW8
    Besonders gut gefällt mir auf „The Bura“ der Song „My Friend Sin“.
    > https://www.youtube.com/watch?v=IoFAAwOWABU
    Fowlers dynamischer Gesang erschien auf Hunderten von Alben für Bands wie The Rolling Stones, Herbie Hancock, John Mayer, Rod Stewart, Duran Duran, Red Hot Chili Peppers, Michael Hutchence, Michael Buble, Philip Glass u. v. a..
    Gerne schließe ich mich den guten Wünschen zu Bernards 61. Geburtstag an.
    Bernard Fowler-Fan Annegret Meier aus Austria

  3. Albi Blees sagt:

    Liebe Annegret!
    Gerne ergänze ich deinen Kommentar. Bei „THE BURA“ waren neben Bernard noch Waddy Wachtel, Lisa Fischer, Doug Wimbisch, Chuck D. und Ft. Slash beteiligt. Für alle Bernard Fowler-Fans ein supertolles Werk.
    Auch ich gratulieren Bernard recht herzlich zum Ehrentag und schließe mich dem heutigen Beitrag des Stonesclubs hiermit an.
    Albi Blees
    Stones- & Fowler-Fan

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