Unser Stones-Club-Mitglied Dieter Laumer kritisiert: „Irgendwie ist die ganze Musikbranche total im Kommerzsumpf abgedriftet!“

Liebe Stones-Club-Mitglieder, liebe Stonerinnen und Stoner, liebe Freundinnen und Freunde unserer Homepage,

unser Stones-Club-Mitglied Dieter Laumer (https://www.stones-club-aachen.com/?s=dieter+laumer) hat uns ein wichtige Information aus dem 

        https://www.merkheft.de

in einem  äusserst kritischen Beitrag, der mit dem Titel

„Irgendwie ist die ganze Musikbranche total im Kommerzsumpf abgedriftet!“

zu versehen ist, mit der Bitte um Veröffentlichung auf unserer Homepage zukommen lassen.

Diesem Wunsch kommen wir selbstverständlich nach, denn auch kritische Beiträge und Kommentare, die oftmals heftige Diskussionen auslösen, gehören zu unserem demokratischen Blog, wenn sie keine strafbaren und/oder beleidigenden Inhalte haben.

Fangen wir mit der Information an.

Dieter schreibt:

„Hallo lieber Manni- na alles im Lot auf´m Boot- alles im Butter auf´m Kutter?!

Im neuen Merkheft gibt es „The Rolling Stones. Live & Sessions 1963- 1966. 6CD´s für 19.99 €.


(https://www.merkheft.de/musik/pop-rock-schlager/the-rolling-stones-live-und-sessions-1963-1966-6-cds.html)

Und der Oberhammer- dort verkauft Bob Dylan seinen „Heaven´s Door Straight Bourbon Whisky“- für schlappe 69.90€.

(https://www.merkheft.de/index.php?lang=0&cl=search&searchparam=bob+dylan+heavens+door)

Irgendwie ist die ganze Musikbranche total im Kommerzsumpf abgedriftet- eigentlich schade- dabei hat alles mal so schön unschuldig begonnen- und unsere Stones mischen da nun ja auch kräftig mit (irre Ticketpreise, Ronny mit seinen sau teuren Bildern, überteuerte neue DVD´s usw.)- niemand aus der Musikerszene kriegt anscheinend den Rachen voll- grade bei den Stones ist das aber obertraurig.

Insbesondere das Privatvermögen von Keith

Geschätztes Vermögen beträgt 340 Millionen und gehört somit zu den 35 reichsten Schauspieler der Welt! Quelle: https://taddlr.com/de/celebrity/keith-richards/  

 ist schon recht erstaunlich und passt halt so rein gar nicht zu seinem outcast-image. Ja- auch hier gilt wohl der Spruch: „WO VIEL LICHT- FÄLLT BEKANNTLICH AUCH VIEL SCHATTEN“! Vielleicht sollten wir mal anstatt gegen den „Corinna, Corinna- Mist“ auch mal gegen den Ausverkauf des Rock´n Roll vorgehen. Langsam wird dies ja nun auch unerträglich- wir Fans sind doch keine verblödeten Melkkühe und die Musikmillionäre könnten doch auch mal so was wie einen Hilfsfond für mittellose Künstler aufbauen.

Ich schätze die Stones ja trotzdem wegen ihrer tollen Musik und den Schwung, den sie in die 60 iger Jahre brachten. Aber musste denn der Mick den Orden annehmen?!! Da haut´s einem alten Revoluzzer schon den Vogel raus! Oder Charlie mit seinem Waffentick, da hat er ja auch nen Schuß weg.

Ich habe keine Probleme damit, Menschen auch zu kritisieren. Klar passt mir auch das teilweise versnobbte Gebaren von Mick Jagger nicht- soll er sich von mir aus halt noch ein paar Schlösser kaufen. Er darf aber nicht meinen, er sei kein Kapitalistensack!

Ich bin gespannt auf eine – so hoffentlich – lebendige Diskussion. So, denke dies sollte mal gesagt werden. Den Frust schieben wir eh schon wegen „Corinna, Corinna“.

Da passen diese Anmerkungen, glaub ich, ganz gut rein. Ich bin gespannt auf eine – so hoffe ich – lebendige Diskussion.

Liebe und stonige Grüße

Dieter Laumer“

(Das Foto zeigt Mick Jaggers „bescheidene Hütte“ an der Loire.)

Creative Commons Licence [Some Rights Reserved]   © Copyright David Anstiss

Im Jahr 2000 wird das Mick Jagger Centre eingeweiht, das auf dem Gelände der Dartford Grammar School steht. Dazu brachte er seine geschiedene Frau Jerry Hall und drei ihrer gemeinsamen Kinder mit. £1,7 Millionen wurden mit Hilfe der National Lottery in das Centre gesteckt, den fehlenden Restbetrag bezahlte Mick Jagger aus eigener Tasche. In einer witzigen Rede erinnerte sich Jagger an seine Schulzeit, die er überhaupt nicht genossen hatte, und er verewigte sich an einer der Wände des Centres mit dem Satz „I was back! Mick Jagger“. Die offizielle Eröffnung des Centres wurde von HRH the Duke of Kent vorgenommen.

Mehr dazu nach dem Klick auf den hier stehenden Link:

> https://maricopa1.wordpress.com/2013/09/25/dartford-kent-und-sein-mick-jagger-centre/

Fotos aus https://taddlr.com/de/celebrity/keith-richards/ zeigt ein Haus des Keith Richards in Redlands, Calfornia mit großem Ballsaal.

Manni Engelhardt -Stones-Club-Manager-

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7 Antworten zu Unser Stones-Club-Mitglied Dieter Laumer kritisiert: „Irgendwie ist die ganze Musikbranche total im Kommerzsumpf abgedriftet!“

  1. Anke Restorff sagt:

    Hallo Stones-Fan Dieter Laumer,

    …zweifelsohne wirst du mit deiner Meinung/Kritik…zu den
    Stones… in Punkto Kommerz…nicht allein dastehen !

    „Der Kommerz beginnt, wenn du mit deiner Gitarre auf die
    Strasse gehst und willst, dass dir jemand zuhört „…- dass
    meinte schon Kurt Cobain !

    Die Rolling Stones…als Gesamtheit betrachtet,
    dass sind nunmehr sechs Jahrzehnte…mit Höhen und
    Tiefen einer Rock’n’Roll Band !

    Wir können alles nachlesen…in zahlreichen Büchern und
    ihren Biografien.

    Vor allem liebe ich ihre Songs…aus den Sechszigern, denn es
    war zu dem Zeitpunkt die Musik meiner Teenager-Jahre.
    Aber als Band gelangten auch sie …in eine Tretmühle…
    auf eine Tournee folgt die nächste !
    Die einstigen Rebellen und bösen Buben…durchlebten auch
    ihren Drogen-und Alkoholkunsum.
    Sie lebten sich auseinander…es gab personelle Veränderungen.

    Und Mitte der Siebziger…gehören sie selbst zum musikalischen
    Establisment !
    Alles… wurde größer, spektakulärer und erfolgreicher !
    Und ihre großen Touren erzielten Rekord-Umsätze !

    Alles wird auf dem Markt angeboten…was sich von der Band
    vermarkten läßt. Fan-Artikel…ohne Ende !
    Und wer ein Stones-Fan ist…kauft das, was ihm gefällt…egal
    ob Platten, CD’s, Bücher, Poster etc. !

    DAS…ist das Ziel dieser Konsumgesellschaft…in der wir leben !
    Die Fans…haben dazu beigetragen, dass die Stones nun reiche
    Musiker sind !

    Natürlich sind die Stones nicht mehr die Band…die sie einst
    waren.
    Das Wichtigste für mich…ist und bleibt jedoch ihre Musik.
    Meine Erinnerungen…sind schöne Konzertfotos, Poster,
    Zeichnungen…und viele, bleibende Begegnungen mit Fans !

    Noch kann niemand mit Bestimmtheit sagen, wann sie nach
    dieser Pandemie wieder gemeinsam auftreten werden…und
    wie es weitergeht ?!
    Hoffen wir darauf, dass sie zum 60sten Jubiläum…nochmal
    auf der Bühne rocken können !

    STONES FOREVER…FAN ANKE

  2. Conny Werker sagt:

    Hallo lieber Dieter Laumer,

    dein kritischer Beitrag trifft bei mir auf Zustimmung. Allerdings muss ich sagen, dass die Stones durch das seinerzeitige Ausbeuten des Allen Klein, der sie ja fast mittellos gemacht hatte, ihr Geld zusammenhalten und mehren lassen. Diese Erfahrung mit Klein hat sie wohl nachhaltig geprägt. Sicherlich könnten sie sich sozial mehr engagieren. Aber das gilt wohl für alle Millionäre und Milliardäre.
    Für mich ist der Reichtum der Band aber kein Grund dafür, ihr abzuschwören. Ganz das Gegenteil ist bei mir der Fall.

    Keep on rocking
    Conny Werker

  3. Axel Manze sagt:

    Lieber Dieter,

    zweifelsohne liegst du mit deiner Feststellung richtig. Aber es muss nach meiner Meinung bedacht werden, dass die Veranstalter, die Plattenindustrie, die Produzenten und die Bosse der Musikbranche darauf lauern, mit den Rolling Stones Geld zu generieren.
    In den Ticketpreisen sind auch die horrenden Gewinne der Veranstalter enthalten.
    Auch sind zum Beispiel Gegenstände, Kunstobjekte, Fotos und Accessoires, die das offizielle Stones-Logo enthalten, als sogenannte „Devotionalien“ (stones-sakral) zu bezeichnen, die lizensiert und häufig limitiert zu horrenden Preisen auf den Markt kommen, weil die Lizenzkäufer damit den vier- und fünffachen Gewinn machen wollen. Und Hand aufs Herz, die Käufer und besonders die Sammler unter ihnen zahlen die Preise unabhängig von deren Höhe. Sie machen damit nicht nur die Stones und die Vertreiber ihrer Produkte steinreich, sondern sich selbst zum BEAST OF BURDEN. Der Gewinn der Wenigen ist immer die Last der Vielen. Man hat aber eigentlich doch immer die Wahl zwischen Kaufe ich, oder kaufe ich nicht! Die Entscheidung liegt also hier bei der Fangemeinde.
    Ganz abgesehen davon stünde den Stones gut an, für das 60. Bandjubiläum in London ein Freikonzert zu geben.
    Stonigst und rockigst
    Axel Manze

  4. Christian Edelbauer sagt:

    Liebe Anke Restorff, lieber Axel Manze,

    gerne schließe ich mich euren Meinungen zu dem Beitrag des Dieter Laumer an. Dieter hat ein Thema angestoßen, das sicherlich nicht mit einem Schwarz-Weiß-Denken und somit undifferenziert angegangen werden kann.
    Anke Restorff sagt richtig: „DAS…ist das Ziel dieser Konsumgesellschaft…in der wir leben ! Die Fans…haben dazu beigetragen, dass die Stones nun reiche
    Musiker sind !“
    Und dazu passt die Äusserung des Axel Manze sehr gut, die er u. a. wie folgt schreibt: „Man hat aber eigentlich doch immer die Wahl zwischen Kaufe ich, oder kaufe ich nicht! Die Entscheidung liegt also hier bei der Fangemeinde.“
    Diese Sätze scheinen auch mir sehr wesentlich zu sein.
    Liebe Grüße an alle
    Christian Edelbauer

  5. Annabelle & Viktor Carlier sagt:

    Lieber Manni,

    mit Interesse haben wir den kritischen Beitrag des Stones-Fan Dieter Laumer gelesen.

    Derartige Diskussionen werden unter den Fans der größten Band der Erde selten geführt. Die meisten von uns wissen ja genau, dass The Rolling Stones ein Unternehmen ist, das profitorientiert arbeiten muss. Ohne diese Profitorientierung würde die Band niemals zu Weltruhm gelangt sein.

    Und der Kostenapparat ist ja auch riesig, weil es ohne Mitarbeiter (Roadies, Securitydienst, Management, Gastmusiker, Backgroundmusiker, Techniker, Aufnahmestudios, Spezialeffekte, Bühnenkosten usw. usf.) ganz einfach nicht geht.

    Und was dann übrig bleibt, gehört selbstverständlich den Bandmitgliedern, was wir ihnen auf jeden Fall gönnen.

    Alles hat ja seinen Preis, besonders gute Musik, wie die Stones sie machen.

    Die Forderung nach einem Freikonzert zum 60. Jubiläum hat zwar eine gewisse Berechtigung, ist aber keine Selbstverständlichkeit.

    Warten wir das getrost einmal ab.

    Mit den besten Grüßen aus Luxemburg…

    Annabelle & Viktor Carlier

  6. Dieter Laumer sagt:

    Liebe Stonesfans,
    habe gerade im Handelsblatt gelesen, dass Keith seine Luxus-
    wohnung in der Fifth Avenue für rund 15 Mio. Dollars anbietet. Jetzt zuschlagen!
    Im Jahr 2017 wurde das Loft nach Meldung der Bildzeitung schon mal für 10,2 Mio.
    angeboten. Das verspricht doch ne schöne Rendite. Was gibt es da lange zu überlegen, billiger wird´s bestimmt nicht mehr!
    Heitere Grüße vom Dieter Laumer.
    it`s only rock´n roll- naja…..

  7. Klaus-Dieter Schröder sagt:

    Hallo Stonesfans,
    mir ist es ehrlich gesagt vollkommen egal, wie reich die Stones inzwischen sind, denn ob sie sich heute glücklicher fühlen als in den 70zigern, weiß ja doch niemand. Jeder kann für sich entscheiden, wie wichtig ihm ein Stoneskonzert ist und wieviel er dafür ausgeben möchte. Das Gleiche gilt für Fanartikel, usw….. ich jedenfalls habe dafür noch keinen Pfennig bzw. Cent bereut . Für mich zählt immer noch ihre tolle Musik, die mich seit fast über 55 Jahren begleitet. Ob sie für soziale Einrichtungen spenden oder wie manch weltverbessernde Stars zu jedem Thema ihre Kommentare abgeben müssen, ist mir ziemlich egal. Ansonsten hat Mick Jagger zu diesem Thema mit „ It’s only Rock’n’Roll „ alles gesagt. Für mich sind und werden die Stones immer die größte Rockband aller Zeiten bleiben. Stonige Grüße Klaus – Dieter Schröder

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